Sabine WIDI-TESSLER

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Wei??t Du, was Du willst?

Gepostet am 25. Mai 2018 um 6:20 Comments Kommentare (0)

Wer nicht weiß, wer er ist, weiß nicht, was er will.

Wer nicht weiß, was er will, weiß nicht, was für ihn gut ist und kann sich nicht entscheiden.

(Volkmar Saul Kübler)



Ich finde dieses Zitat genial und auch absolut zutreffend!

In meinen Coachings und Workshops geht´s in erster Linie darum, wer „ich bin“.

Aus verschiedensten Perspektiven, wie z.B. den „5 Rollen“ im Leben.

Dazu gibt es gemäß der Kutschera-Resonanzmethode® verschiedenste Filter und Methoden, die uns zu uns führen.


Du kannst damit nichts beginnen?

Es geht ua. um Grundlagen für gleichwertige Beziehungen, die sich aus den Bereichen- Mann/Frau, Hierarchien, dem Individuum, dem Spielen und dem Umfeld zusammensetzen.

Wie unlängst in einem Interview erwähnt, braucht es ganz einfach den Fokus darauf, wer ich in den unterschiedlichsten Positionen bin, wohin ich will und wie der Weg dorthin führt.

Jeder von uns hat andere Parameter, die zwar Orientierung geben. Als Erwachsene dürfen wir gerade deswegen, neue Wege beschreiten. Wege, die uns zu der Vielfältigkeit und Fülle des eigenen Lebens führt.

Denn, wenn ich nicht einmal meine eigene Position im Leben kenne bzw. bisher kennengelernt habe, dann weiß ich auch nicht, wohin ich gehen soll.

Melde Dich ganz einfach zu einem Workshop bzw. einem Einzelcoaching, um mehr zu erfahren!

Ich freue mich auf Dich!


Veränderungen

Gepostet am 12. Mai 2018 um 13:20 Comments Kommentare (0)


Kannst Du Dich gut auf Veränderungen einlassen?

Einlassen auf Menschen?

Einlassen auf Schmerz?

Einlassen auf Deine Spiritualität?

Einlassen auf Deine Schwächen?

Einlassen auf…


Es ist nicht immer so einfach, sich hingeben zu können.

Denn, wir Menschen sind ja diejenigen, die so ziemlich alles unter Kontrolle wissen wollen.

Doch manchmal ist es besser, einen anderen Weg als den der Kontrolle zu gehen.

Denn, können wir wirklich tiefer fallen, als in Gottes Hände bzw. in Hände, die uns lieben?

Meine Empfehlung: wenn Du wissen willst, wie das Leben wirklich funktioniert, dann lass Dich darauf ein…

Gott hat die Erkenntnis seiner selbst so geordnet, dass er Zeichen seiner selbst gegeben hat, sichtbar für jene, die ihn suchen, unsichtbar für jene, die ihn nicht suchen.


(Blaise Pascal)

Magie in Deinem Leben

Gepostet am 10. Februar 2018 um 4:40 Comments Kommentare (0)

Erkennst Du noch Magie in Deinem Leben?

Man muss Risiken eingehen, sagte er.

Wir können das Wunder des Lebens nur richtig verstehen, wenn wir zulassen, dass das Unerwartete geschieht.

Jeden Tag läßt Gott die Sonne aufgehen und schenkt uns jeden Tag einen Augenblick, in dem es möglich ist, alles das zu ändern, was uns unglücklich macht. Tag für Tag übergehen wir diesen Augenblick geflis-sentlich, als wäre das heute wie gestern und das Morgen auch nicht anders.

Aber derjenige, der seinen Tag bewusst lebt, nimmt den magischen Augenblick wahr.

Er kann in dem Moment verborgen sein, in dem wir morgens den Schlüssel ins Schlüsselloch stecken, im Augenblick des Schweigens nach dem Abendessen, in den tausenden Dingen, die uns alle gleich anmuten.

Diesen Augenblick gibt es - den Augenblick, in dem alle Kraft der Sterne uns durchflutet und uns Wunder vollbringen lässt. Manchmal ist das Glück ein Geschenk - doch zumeist will es erobert werden.

Der magische Augenblick eines Tages hilft uns, etwas zu verändern, läßt uns aufbrechen, um unsere Träume zu verwirklichen.

(Paulo Coelho)


Magie ist ein Teil unseres Seins.

Es ist keine esoterische Orientierung, sondern eine ganz wunderbare Möglichkeit, dem Leben bewusst zu begegnen.

Unser Empfinden und der Zauber, den uns magische Momente in unserem Leben bescheren, kommt oft viel zu kurz, manchmal sogar, abhanden.

Wir sind zu oft gehetzt, getrieben, gestresst, sogar manchmal besessen und wollen mehr und mehr, noch besser, noch öfter, noch intensiver, etc.

Dabei bleibt die Magie, die uns entspannen lässt, uns Ruhe und den Zauber unseres Seins und unserer Seele Ausdruck verleiht, viel zu oft auf der Strecke.

Wir verlieren einfach so viel Zeit und Energie an die Anforderungen unserer Umwelt und der immer intensiver geforderten Aufmerksamkeit des Business.

Man könnte man annehmen, dass Business sogar der einzige überlebenswichtige Parameter in unser aller Leben ist!

Doch weit gefehlt.

Wenn Du nichts anderes mehr als wichtig erachtest, als Deine Zeit und Energien nur mehr ins Geld verdienen zu investieren, dann bist Du am Leben vorbeigegangen bzw. hast verlernt, was es gesamtseitlich bedeutet! 

Denn, ohne Entspannung, Abwechslung, Spiel und Spaß, verpackt in die "Hülle der Magie", die aus nichts anderem besteht als im bewussten Umgang mit Dir selbst und Deiner Umgebung, wirst Du irgendwann nur mehr die Hülle Deiner selbst sein können…

Dann hast Du ganz offenbar verlernt, zu leben.

Wenn Du also Deine Magie des Lebens wieder zurück haben willst, dann melde Dich bei mir. In meinen speziellen und "zauberhaften" Coachings, wirst Du sie wiederfinden!

Macht-Menschen

Gepostet am 11. Jänner 2018 um 11:25 Comments Kommentare (0)

Bist Du schon einmal einem so genannten Macht-Menschen begegnet?

Im Zusammenhang mit Recherchen für mein neues Buch, möchte ich vielen Betroffen eine Stimme geben. Ihre Stimme, die bei mir in meinen Coachings oder Beratungen, gehört wird. Und nicht nur gehört, sondern es sind Inhalte, die das Leben schrieb und daher aufgearbeitet werden müssen.

Da meine Arbeit der Verschwiegenheitspflicht unterliegt, werden hier keinerlei Namen genannt. Aber die Geschichten, die darf ich erzählen!

Ich erinnere mich an zwei sehr tragische Geschichten.

Nachstehend eine komprimierte Zusammenfassung:

Es ging um ein 16-jähriges Mädchen, das plötzlich viel zu früh aus diesem Leben geschieden war...

Ansich gesund, gut situiert, eine liebenswerte Familie an der Seite, ein aufregendes Leben vor sich. Und doch… ein mehr als tragisches und vorzeitiges Ende eines völlig jungen Lebens!

Die junge Seele, die nach monatelangem und permanenten Mobbing in der Schule, gekoppelt mit Ablehnung ihrer Person und Ausgrenzung ihrer Mitschüler zutiefst verzweifelt war und daher keinen anderen Ausweg mehr fand als sich vor einen Zug zu werfen…

Sie war offenbar nicht mehr imstande, dieses lang anhaltende Verhalten ihrer Umgebung emotional zu verkraften und sah keinen anderen Ausweg mehr.

Menschen, die sich während der Pubertät erst selbst kennenlernen bzw. ihre Umwelt sehr sensibel erleben, haben biologisch bedingt ein noch nicht ausgeprägtes und stabiles Nervenkostüm, weswegen sie mit emotionalen Druck Situationen oder Erlebnissen nicht umgehen können und daher manchmal überreagieren.

Doch immenser Druck wie Mobbing ist sowas wie Rufmord und kann schon Jemanden zu solchen Handlungen veranlassen.

Die Frage, die für mich offen bleibt, wer ist für so eine Tragödie verantwortlich?

Eltern?

Lehrer?

Das Mädchen selbst?

Mitschüler?

Gott?


Die andere Geschichte, die ich im letzten Jahr sogar selbst miterlebt habe:

Eine Geschäftsfrau, die sich seit fast einem Jahr mit einer sehr ähnlichen Situation beschäftigen muss.

Massive Ablehnung von einem auf den anderen Tag ohne begründeten Ereignis, plausiblen Grund bzw. ohne jeglicher Erklärung!

Eine bis dahin vorhandene angebliche Freundschaft wurde von einem zum anderen Moment zerstört.

Die bis dahin befruchtende und gegenseitige Geschäftspartnerschaft, die parallel bestanden hatte, war ebenfalls zerstört.

Die Folge, ein bis heute ein umfangreiches Mobbing, dem sich sogar jede Menge Menschen in der Folge anschlossen und das Verhalten des „neuen Gegners“ bestätigten, wobei ich sicher bin, dass all jene „Anhänger“ nicht das Mindeste über Hintergründe noch den Inhalt bis heute wissen! 

Denn, es gab bisher keinen Dialog, weil dieser unerwünscht war! Nicht seitens der Betroffenen sondern seitens der Person, die all dies initiiert hat.

Was mich mindestens genauso beschäftigt, wie die Geschichte von dem 16-jährigen Mädchen:

Ist es nicht auch Mobbing, wenn-

-Menschen einen anderen ohne jeglichen bzw. erkennbaren Grund und von einem zum anderen Moment aus seinem Leben ausgrenzen?

-Menschen, die man jahrelang wertgeschätzt hat, plötzlich als unfähig, instabil, inkompetent oder womöglich krank hingestellt werden obwohl man      zuvor genau das Gegenteil kommuniziert hatte?

-wenn Menschen öffentlich verbal verurteilt und „hingerichtet“ werden und man sich hier über Gefälligkeitskommentare von Gleichgesinnten freut?

-wenn man vorgibt, die einzige Wahrheit zu kennen, nämlich nur die eigene? Wobei fraglich ist, was ist denn die Wahrheit?

-wenn Menschen Probleme nicht miteinander lösen sondern sie nur zur Schau stellen und „dass Volk“ entscheiden lassen wie bei der Hinrichtung        von Jesus?

-wenn man in social-media-Plattformen plötzlich Themen fürs eigene Business nützt, um Macht und Stärke zu zeigen und womöglich den               Betroffenen für alle Zeit damit in die Knie zwingen will?

-wenn Menschen andere aufhetzen, um sich besser zu fühlen?

Ich bin überzeugt, dass es ungesund ist, wenn Menschen nicht für ein ausgewogenes und respektvolles Miteinander sorgen.

Ich erwarte von jedem, dass Kommunikation in erster Linie einer unterstützenden Weiterentwicklung dient und nicht dafür verwendet wird, um Menschen zu mobben, sie zu diskriminieren, zu diskreditieren oder womöglich wie Judas aus der Apostelgeschichte auszuliefern!

Ich erwarte, dass Menschen seriös miteinander kommunizieren, einander ergänzen bzw. in einer wertschätzenden Form aufeinander zugehen.

Ich distanziere mich jedenfalls auf allen Ebenen von solchen Menschen, die das nicht tun.

Auch wenn es Menschen sind, die in der Öffentlichkeit im Scheinwerferlicht stehen!

Jahreswechsel 2018

Gepostet am 1. Jänner 2018 um 0:55 Comments Kommentare (0)

Dein Leben...

hast Du schon einmal ein unerwartetes Geschenk von Jemanden erhalten, der Dir vielleicht bis gestern noch völlig unbekannt war. 

Dein Leben ist eine Herausforderung... begegne ihr.

Dein Leben ist ein Geschenk... nimm es an.

Dein Leben ist ein Abenteuer... wage es.

Dein Leben ist Kummer... überwinde ihn.

Dein Leben ist eine Tragödie... tritt ihr entgegen.

Dein Leben ist eine Pflicht... erfülle sie.

Dein Leben ist ein Spiel... beteilige dich an ihm.

Dein Leben ist ein Geheimnis... Iüfte es.

Dein Leben ist ein Lied... singe es.

Dein Leben ist eine Gelegenheit... ergreife sie.

Dein Leben ist eine Reise... mache sie bis zu Ende.

Dein Leben ist ein Versprechen... halte es.

Dein Leben ist Schönheit... preise sie.

Dein Leben ist ein Kampf... stelle dich ihm.

Dein Leben ist ein Ziel... erreiche es.

Dein Leben ist ein Rätsel... Iöse es.

(Autor unbekannt)

Wenn Dir also ein oder mehrere Menschen begegnen, die sich wie ein zeitgleiches Überraschungsgeschenk für Dich zeigen und Dir bei einer Sache helfen, wo Du feststeckst und Du eigentlich Niemanden damit beauftragt hattest...dann darfst Du annehmen, dass dies eine "himmlische Antwort" auf Dein Problem war!

Nimm es an, denn es gehört in die Kategorie "Leben".

Ich durfte heuer eine Menge "Lebens-Geschenke" erhalten und daher möchte ich an dieser Stelle all jenen danken, die mir diese Geschenke gemacht haben!

Es waren manchmal ganz einfache oder spontane Geschenke aus dem Herzen.

Es waren auch Geschenke dabei, die mich reifen ließen.

Es waren Geschenke, die mich sehr berührt haben.

Es waren Geschenke, die ich zunächst nicht annehmen wollte, es aber dennoch lernte sie anzunehmen.

Es waren Geschenke, die mein Leben verändert haben!

Es waren Geschenke, die mich Gott noch intensiver spüren ließen.

Es waren Geschenke, für die ich ein Leben lang dankbar sein werde!

Ich wünsche Dir aus ganzem Herzen für das neue Jahr eine ganze Menge an solchen Geschenken und Erlebnissen für jeden einzelnen Tag in Deinem Leben!

Ein gesegnetes 2018 und ich freue mich auf Dich im neuen Jahr!


Machst Du es ab 2018 wirklich besser oder nur ganz einfach anders?

Gepostet am 27. Dezember 2017 um 7:35 Comments Kommentare (0)

Trennst Du Dich von alten, nicht mehr stimmigen Mustern, Situationen, Menschen, Dingen

oder

gehst Du auf Neues mutig zu und ladest neue Menschen, Situationen oder Verhalten in Dein Leben ein?

Die größte Entscheidung deines Lebens liegt darin, dass du dein Leben ändern kannst, indem du deine Geisteshaltung änderst.

(Albert Schweitzer)

Ich habe heuer mithilfe einiger Menschen und meiner KlientInnen erfahren dürfen, dass es dem Grunde nach nicht unbedingt so wichtig ist, ob wir uns von etwas oder Jemanden trennen bzw. irgendwas neu zulassen.

Wichtig ist, Veränderungen grundsätzlich zuzulassen und noch viel wichtiger, den Geist wach zu halten um in so ziemlich jeder Situation daraus wachsen zu können.

Aufmerksamkeit, Achtsamkeit und die Liebe reichen im Normalfall aus, um ein stimmiges Leben führen zu können bzw. dem Leben eine Neuausrichtung zu geben. 

Wenn wir diese Werte in uns verankert haben, dann reichen sie auch aus, um Altes verabschieden zu können sowie das Neue einzuladen.

Vielleicht gehst Du daher im nächsten Jahr besser mit Deinen Ängsten, Deiner Trauer oder Deiner Unsicherheit um?

Vielleicht verabschiedest Du Dich von Menschen und bedankst Dich dafür, dass sie in Deinem Leben waren.

Vor allem dann, wenn sie Dein Leben durcheinander gebracht haben, Dich gekränkt, belogen, hintergangen oder verletzt haben oder womöglich Dein Leben zerstören wollten.

Diese Menschen wollten Dich bis zu einem gewissen Teil so, wie sie es für sich gerne gehabt hätten.

Aber das ist ungesund und funktioniert nur dann, wenn Du fremdbestimmt bleibst!

Ja, Du hast womöglich solche Dinge erfahren müssen, doch es ist dennoch am besten, diesen Menschen Danke zu sagen, denn Du hast diese vielen Lektionen erfahren und bist dadurch gewachsen.

Vielleicht verabschiedest Du Dich auch von Deinen Urängsten, weil Du schon so weit in Deinem Leben gekommen bist, dass Du diese „Krücke" nicht mehr brauchst!

Vielleicht musst Du Dich auch von geliebten Menschen verabschieden, weil sie alt und sehr krank sind und ihren neuen Weg ins Licht oder zu Gott, beschreiten. Weil ihre Zeit reif geworden ist…

Und zuletzt geht es auch darum, das Neue ins Leben hineinzulassen!

Vielleicht beginnst Du eine neue Beziehung oder wechselst Deinen Job.

Vielleicht machst Du eine neue Ausbildung oder Du schreibst ein Buch.

Vielleicht reist Du irgendwohin, wohin Dein Herz Dich trägt…

Oder vielleicht lässt Du Dich auf völlig Neues und/oder Unbekanntes ein!?

Einmal ganz ein anderer Weg oder eine ganz neue Entscheidung?

Ganz gleich wofür Du Dich entscheidest, ich wünsche Dir auf diesem Weg das Allerbeste!

Genieße alles, was Du kannst und liebe alles, was Du kannst!

Und wenn Du erneut auf einer Weggabelung stehst und womöglich einen professionellen Wegbegleiter suchst, dann bin ich auch im neuen Jahr von Herzen gerne für Dich da.

Alles erdenklich Gute auf Deinem täglichen Weg und natürlich auch für 2018 segensreiche Wünsche!


Adventzeit

Gepostet am 4. Dezember 2017 um 3:15 Comments Kommentare (0)

Wie bewegt Dich die Adventszeit?

Wir brauchen den Geist der Güte,

um bei jeder unserer Handlungen den Himmel zu erreichen

und in den Zustand des Erwachens zu geraten,

der die Welt in reines Licht verwandelt.

(Indianische Weisheit)


Im Zusammenhang mit dem ersten Adventssonntag, möchte ich gerne meine Gedanken dazu mit Dir teilen.

Advent bedeutet Begegnung.

Für die einen, Begegnung mit Menschen am Adventsmarkt, bei vorweihnachtlichen Feiern in den Büros, mit Freunden oder Kollegen, für andere die Begegnung mit inneren Werten und mit Gott.

Doch ganz gleich, welche Form Du wählst, mir geht es konkret um Wertschätzung in der Begegnung.

Sie ist eine der wichtigsten Eigenschaften, die wir uns aneignen, ausdrücken und weitergeben dürfen, solange wir das können.

Wertschätzung lebt von Werten!

Wertschätzung lebt vom ich zum Du.

Menschen haben feine Sensoren, was aufrichtig gemeint ist und was nicht. Um Wertschätzung authentisch leben zu können, ist es notwendig sich selbst dabei zu schulen, die Stärken, Ressourcen und Fähigkeiten bei sich selbst und anderen bewusst wahrzunehmen.

Oft nehmen wir ein „Funktionieren in der Gesellschaft“ als selbstverständlich hin und registrieren nur negative Abweichungen, zu denen wir dann „Feedback“ sprich, Kritik abgeben.

Um wertschätzendes Verhalten bei uns selbst zu kultivieren, braucht es vor allem drei Werte:

Aufmerksamkeit, Aufrichtigkeit und Zuwendung.

Und – das mag eigenartig klingen – doch, was man von Herzen gibt, kommt auch wieder von anderen Herzen zurück.

Wie sieht es aus, wenn Du wertschätzend mit Menschen umgehst?

Wie fühlt es sich an, wenn Du Wertschätzung empfängst?

Was hast Du dieser Welt alles an Werten zu schenken, damit Du Deine Aufmerksamkeit, Aufrichtigkeit und Zuwendung zurück erhältst?

Ich wünsche Dir eine besinnliche und tiefe Begegnung gerade in dieser Zeit!

Vertrauen

Gepostet am 11. November 2017 um 11:30 Comments Kommentare (0)

Vertraust Du gerne bzw. oft?

Ich kann die Bewegung der Himmelskörper berechnen,

aber nicht das zuweilen abnorme Verhalten der Menschen.

(Isaac Newton)


Manchmal sehe ich das wie Isaac Newton.

Vor allem, wenn es um kranke Menschen geht, zu denen einmal ein inniges Vertrauensverhältnis bestanden hat.

Es kann vorkommen, dass wir mitunter Situationen erleben, wobei ein Teil des bisherigen Vertrauens abhanden gekommen ist.

Weil das Gedächtnis Defizite hat oder weil Synapsen abhanden gekommen sind oder weil die Krankheit als gesamtes einen Menschen so sehr verändert, dass wir nicht mehr sicher sein können, wen wir da vor uns haben...

Es stimmt einen traurig, denn man hat einen gewissen Teil dieses Menschen "verloren". Manchmal für alle Zeit.

Und dann muss das ehemalig bestandene Vertrauen neu aufgebaut werden, sofern das noch geht.

Und nicht immer gelingt es uns auch, den passenden Schlüssel dazu nochmals zu finden.

Trauma und Ur-Persönlichkeit

Gepostet am 20. Juni 2017 um 1:40 Comments Kommentare (0)

Ich hatte gestern eine Anfrage, wo es darum ging, ob sich Menschen nach erlebten Traumata verändern und möchte das ansatzweise kommentieren.

Zwei wesentliche Dinge sind mir wichtig, sie hier zu transportieren:

Trauma bedeutet Verletzung.

Diese kann körperlich als auch seelisch sein.

Definitionsgemäß erfüllt ein traumatisches Ereignis folgende Kriterien:

die Person war selbst Opfer oder Zeuge eines Ereignisses, bei dem das eigene Leben oder das Leben anderer bedroht war oder eine ernste Verletzung erfolgt ist. Oder die Reaktion des Betroffenen beinhaltete Gefühle von intensiver Angst, Hilflosigkeit oder Entsetzen.

Wenn jetzt ein Mensch z.B. Krankheit, Verlust, Mißhandlung, Gewalt, Schock, Trauer, Unfall, etc., erlebt, können diese Erlebnisse in uns Trauma erzeugen.

Wenn Menschen Natur-Katastrophen erleben und schwere Schicksalsschläge, treten Traumata auf.

Als weitere gibt es die kollektive Traumatisierung, die wir uns Menschen gegenseitig zufügen, die aber in einem größeren Kontext geschieht, wie z.B. Krieg, in der Familie und in der Gesellschaft.

Wichtig dabei ist zu wissen, dass ein traumatisches Ereignis mit Hilflosigkeit und Ohnmachtsgefühlen einher geht. Gleichzeitig kann es zu Gefühlsüberflutung, Panik und Todesangst führen.

Traumatisierte Menschen verändern ihr bisheriges Verhalten aufgrund des Erlebten.

Statistisch betrachtet aber nicht ihre ureigenste Persönlichkeit, außer sie würden einen kognitiven Schaden dabei erleiden!

Daher, verändern wir uns, ja. Aber wir verändern uns nicht im ureigensten Sinne unseres Seins, sondern wir verändern maximal unsere Gedanken, unser Wirken und Worte.

Wir lernen, mit den Dingen des Lebens anders umzugehen!

Wir lernen, unser so genanntes inneres Kind zu heilen und auch ihre Seelenanteile, die durch schwerwiegende Ereignisse entstanden sind, wieder zurück zu holen.

Die primäre Frage, in dem du wissen möchtest, was man unter der Ur-Persönlichkeit versteht. Natürlich gibt es hier unterschiedliche Versionen.

Jeder-egal ob Mediziner, Therapeut, Biologe, etc., hat verschiedene Auffassungen und es gibt nicht DIE Antwort, die du dir wünscht!

Steht nirgendwo.

Aber man darf sich ja auch im Rahmen des Lebens einiges von Allen mitnehmen und dann resümmieren, was davon stimmig für einen selbst ist.

Meine Variante daher-

die so genannte Ur-Persönlichkeit ist dein Gesamtes als Mensch.

Deine Werdung, deine Persönlichkeit, dein Sein. Physisch wie auch psychisch.

All deine Entwicklung vom pränatalen Beginn hin bis zu deinem Erwachsenenalter. Alles, das du in dieser Zeit mitgenommen oder auch mitbekommen hast, hat dich geprägt.

Dich zu dem gemacht, die du bist. Das ist die Grund-bzw. Urstruktur in uns.

Einfach ausgedrückt, die die du warst, BEVOR du traumatisiert wurdest!

Wir lernen, unsere Parameter des Lebens kennen und reagieren oder agieren neu.

Aber wir verändern nur unsere Verhaltensweisen, nicht die Urstruktur, aus der wir gekommen sind bzw. geprägt wurden.


Erdbeermarmelade versus Intensivstation

Gepostet am 18. Juni 2017 um 2:35 Comments Kommentare (0)

Willkommen!

Durch die Umstellung meiner neuen Domain war es einige Zeit nicht möglich, den Blog aufrecht zu halten. Doch das hat sich erfreulicherweise geändert und daher gibt es ihn ab jetzt wieder.

Daher nachstehend einer meiner neuesten Beiträge zum Thema:

"Erdbeermarmelade versus Intensivstation"

Hört sich ziemlich eigenartig an, oder?!

Ich möchte kurz meinen Titel erklären:

Dass ich heute nicht ausreichend darauf geachtet habe, dass die Erdbeermarmelade plötzlich überkochte und daher meine Küche verwüstet hat, lag an mir.

Nur an mir!

Ich war unaufmerksam.

Ich durfte daher 3 Stunden reinigen und habe dazu gelernt ;-)

Aber-

Dass trotz monatelanger Betreuung bei meinem Mann im Zusammenhang seiner Herzklappen-OP und der darauffolgenden Sepsis und trotz der täglichen Aufmerksamkeit und Fürsorge sowie sämtlicher umsetzbarer Möglichkeiten der modernen Medizin dennoch kein Überleben möglich war, konnte ich nicht steuern.

Es war Schicksal.

Ich gebe zu, dass ich mich damals unfähig gefühlt habe, denn ich konnte das Leben meines Mannes nicht retten, obwohl ich alles menschenmögliche versucht hatte.

Ich gebe zu, dass ich mich als Opfer fühlte, somit wäre das halt dann die „Opferrolle“, oder?!

Und ich gebe zu, dass ich mich unmittelbar nach seinem Ableben in einem finanziellen Desaster befand, weil mein Mann nicht einmal Geld für eine Bestattung hinterlassen hatte... und neuerlich fühlte ich mich als Opfer...

Ein lieber Facebook-Freund hatte heute einen für mich ziemlich provokanten Beitrag geschrieben.

Da ging es um Eigenverantwortung, Sündenbock, finanzielles Desaster, Unfähigkeit, Starre, etc.

Eine sehr umfangreiche und intensive Auseinandersetzung ist dafür nötig, um die jeweilige Essenz herauszuarbeiten.

Ich gebe zu, dass es eine Menge an Situationen im Leben geben kann, wo wir in verschiedenen Momenten des Lebens nicht so gerne Verantwortung übernehmen, in die Opferrolle fallen können, Sündenböcke für unser Desaster suchen, etc.

Ja, ich weiß, das gibt es. Und es ist auch durchaus menschlich, so zu handeln. Es ist auch nicht zwangsläufig zu verurteilen, denn viele Menschen sind halt noch nicht so weit, dass sie alles souverän in ihre Hände nehmen können und entsprechend handeln. Aber all das ist ein „Plan“.

Ein Plan, der uns mitgegeben wird und den wir auch erst dann erfüllen können, wenn wir soweit sind. Es steht Niemanden zu, diesen Plan zu kritisieren oder ihn zu beurteilen!

Und dann gibt es noch die „andere Seite“. Diese Situationen, wo wir sogar sehr gerne Kontrolle darüber übernehmen wollen, aber wir sie nicht erhalten. Wo wir Verantwortung übernehmen wollen und sie nicht tragen dürfen. Wo wir unser Desaster klären wollen und keine Möglichkeit haben, weil es nicht von uns verursacht oder gemacht wurde und wir nur mit den Auswirkungen konfrontiert werden.

Da gibt es Situationen, die uns vom Schicksal „geschenkt“ werden, um zu reifen.

Da gibt es Situationen, denen wir ohnmächtig begegnen müssen und sie nur annehmen können.

Da gibt es Situationen, in denen momentan keine Handlungsmöglichkeit besteht, weil das Schicksal stärker ist.

Ja, es gibt eine ganze Menge an solchen Situationen, in denen wir weder Kontrolle haben, uns auf Verantwortung oder einen einfacheren Weg konzentrieren können. Es gibt diese scheußlichen Situationen im Leben, in denen wir tatsächlich fast hilflos ausgeliefert sind und nichts, absolut nichts dazu beizutragen vermögen um diese in Wohlgefallen auflösen zu können.

Erst dann, wenn wir diese Chance erhalten, wieder aktiv zu sein, erst dann, sind wir wirklich imstande, über Eigenverantwortung, Opferrolle, Desaster, Starre und Sündenböcke nachzudenken und es entsprechend zu verändern.

Und wirklich erst dann!




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